Was ist die Herausforderung beim Bibelübersetzen?

Am Sonntag, 22. und 29. Januar 2017 fanden in der EFG Bern spannende Vorträge zum Thema Bibelübersetzen statt:

Urs Stingelin ist beim Fontis Verlag verantwortlich für Bibelprojekte und der Leiter des Teams, das die Übersetzung „Hoffnung für alle“ neu überarbeitet hat. Als Experte für Bibelübersetzungen zeigte er auf warum und wie die „Hoffnung für alle“ neu überarbeitet wurde. Anhand vieler spannender Beispiele wurde die Übersetzungsarbeit leicht verständlich, lebendig und humorvoll erklärt.

Wie unsere Päcklis ans Ziel kommen

Im November haben wir vor Migros und Coop am Eigerplatz Passanten dazu aufgefordert, mit einer Materialspende zu Weihnächtspäcklis für bedürftige Menschen in Osteuropa beizutragen. Silvia L. hat ein Verteilteam vor Ort begleitet und berichtet im Interview von ihrem Einsatz.

Silvia, wann und wo warst du beim Päckli verteilen dabei? Wir sind vom 26.12.16 bis am 2.1. nach Mukatschewa in die Westukraine gereist. Die Reise wurde von der Organisation „Licht im Osten“ organisiert.

Wie sah ein typischer Tagesablauf aus? Nach dem Frühstück gingen wir in das Zentrum einer lokalen Baptistengemeinde. Dort beluden wir Lieferwagen mit Päcklis und machten uns auf den Weg zu den End-Empfängern. Wir verteilten die Päcklis dann in Schulen, Kindergärten und zusammen mit dem Sozialdienst der Stadt an bedürftige Senioren. Total waren es 200 Pakete für Erwachsene und 600 für Kinder. Am Ende des Tages waren wir so müde, dass wir meist früh zu Bett gingen.

Kannst du etwas mehr zu den Empfängern der Päcklis sagen? Was waren das für Leute? Die bedürftigen Senioren waren Personen, die vom städtischen Sozialdienst betreut werden. Die Menschen werden durchs Jahr wöchentlich von staatlichen Sozialarbeitern besucht. In den Schulen wurden unabhängig von Religion oder sozialer Schicht alle Schüler mit einem Päckli beschenkt. Zu bedenken ist, dass das Durchschnittseinkommen in der Ukraine bei umgerechnet 100 Euros liegt (Seniorenrente 50 Euro). Da sind unsere Päcklis mit einem durchschnittlichen Materialwert von 30.- für alle ein grosses Geschenk. Alle Leute, die wir beschenkt haben, hatten es wirklich nötig.

Hat dich ein Erlebnis besonders berührt? Wir waren bei einer älteren Frau, die mit ihrer Tochter und zwei Grossenkeln zusammen in einer kleinen Wohnung lebt. Beim Auspacken des Päcklis nahm sie voller Freude eine Packung Tee in die Hand und sagte strahlend: „Vor zwei Tagen ist mir der Tee ausgegangen!“

Verleihung des goldenen Bleistifts

Anlässlich der Neujahrsfeier 2017 der EFG Bern wurde der goldene Bleistift verliehen. Dieser von einem privaten Sponsor einmalig gestiftete Preis zeichnet Personen aus, die sich in besonderer Weise ums Sammeln von Danke-Gründen an der EFG Bern Dankessäule verdient gemacht haben (hier der Bericht dazu).

Im folgenden Bild sehen wir Stefan S. wie er feierlich die beiden goldenen Bleistifte an die beiden Preisträger Jael M. und Eric A. verleiht.

Die Beiden haben übers Jahr im vierstelligen Bereich Dankesgründe für die Säule gesammelt. Sie haben grossen Anteil daran, dass wir das Sammelziel von 10’000 Gründen zum Danken innerhalb eines Jahres erreicht haben. Ob die Beiden mit ihren goldenen Bleistiften weiterhin Dankesgründe aufschreiben ist nicht bekannt. Herzliche Gratulation an dieser Stelle den beiden Preisträgern und wer Lust hat, möge doch den folgenden Link anklicken: https://youtu.be/XtwIT8JjddM