Rose und Madalena

Im Jahr 2009 und 2010 machten wir als Gemeinde einen generationen übergreifenden missionarischen Einsatz in Bobbio Pellice in Italien. Was daraus entstand wissen wir in den meisten Fällen nicht. Nun hat Matt Gibson vom OM Team Italien einen Artikel in den deutschen OM Nachrichten veröffentlicht, wo eine solche Frucht unseres Einsatzes beschrieben ist. Hier sein Artikel im Originalton:

Begonnen hatte es mit einer einmaligen Veranstaltung in einem Altersheim in Luserna San Giovanni, Italien. Ein Team von OM Italien (1) führte ein Programm mit Musik und Zeugnissen für die Bewohner durch. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, bei angebotenen Erfrischungen miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit ihrem beschränkten Italienisch sprach Rose die Dame neben sich an. Rose kommt aus Schottland und lebte noch nicht lange in Italien. Ihre Erleichterung war groß, als sie entdeckte, dass ihre Gesprächspartnerin Madalena Englisch sprach. In den folgenden Monaten entwickelte sich zwischen den beiden Frauen eine Freundschaft. Oft begleitete Rose Madalena auf ihren täglichen Spaziergängen. Als Madalena sich bei einem Sturz schwer verletzte und ans Bett gebunden war, besuchte Rose sie weiterhin regelmässig. Während Madalena sich erholte, lernte Rose weitere Bewohnerinnen im Altersheim kennen. Sie unterhielt sich mit den älteren Damen und betete mit ihnen. Daraus wuchs ihr Wunsch und Gebet, dass mehr Menschen diesen verletzten und hoffnungslosen Frauen dienen würden. Einige Zeit später erkundigte sich Jill, ein Teammitglied von OM Italien und Musikerin, ob sie Rose mit ihrer Gitarre ins Altersheim begleiten könne. Zusammen sind Rose und Jill ein erstklassiges Team: Jill mit ihrer Musik und Rose mit ihren flotten Sprüchen. Sogar die Männer liessen sich mitreissen, als Jill bekannte Weihnachtslieder sang. Inzwischen besuchen auch Frauen aus der örtlichen Kirchengemeinde die Bewohner des Altersheims. Was mit einigen gestammelten italienischen Wörtern begann, ist zu einem blühenden Ausdruck der Liebe von Jesus gewachsen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Gott die kleinen Dinge gebraucht, um bedürftigen Menschen seine Liebe zu zeigen; wie er spärliche Opfer in Segen verwandelt und damit viele Menschenleben berührt.

Anmerkung (1): Hier waren wir dabei.

Zum Bild: Rose und Madalena, fotografiert von Matt Gibson

Neues Gesicht in der EFG Bern

Kannst du dich in ein paar Sätzen selber vorstellen?

Ich bin Mirjam, 23 Jahre alt und Sozialpädagogin in Ausbildung. Ich wohne in einer Frauen-WG an der Gutenbergstrasse. Ich bin gerne kreativ und mir ist es nie langweilig.
Wie bist du auf die EFG Bern aufmerksam geworden?

Wegen meiner Ausbildung kam ich nach Bern und suchte eine neue Gemeinde. Im Internet suchte ich nach Gemeinden in der Nähe und stiess auf die EFG Bern. Die Internetseite hat mein Interesse geweckt und so bin ich dann in die EFG Bern gekommen.

Was ist dir an einer Gemeinde wichtig?

Offenheit und dass etwas läuft – und zwar auf der geistlichen und auf der gemeinschaftlichen Ebene.

Wanddekoration: Gott lieben ?!

Für die aktuelle Predigtserie gestaltete ich eine Wanddekoration. Erst mit dem  Aufhängen entdeckte ich eine tiefere Symbolik. Die drei Farben können für die Dreieinheit Gottes stehen: Blau für den Vater im Himmel; Gelb für den Sohn, das Licht der Welt; Rot für den Heiligen Geist, der an Pfingsten in Feuerflammen sichtbar wurde. Diese drei Farben sind die Grundfarben, aus denen alle anderen Farben gemischt werden können. Auch das ein Bild für Gott: Aus ihm ist alles geworden und durch ihn kann auch Heute etwas aus meinem Leben werden. Weiter veranschaulichen die verschiedenen Einzelbilder eine Tatsache, die Paulus in der Bibel mit folgenden Worten beschreibt: „Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie auch ich erkannt worden bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.“ 1. Korinther 13.12+13

Impulsgottesdienst

Wie lebte die Familie von Abraham? Richard Wiskin beantwortet diese Frage mit zahlreichen Fotoaufnahmen und einer reichhaltigen Ausstellung echter Originalfunde. Am 27. März 2011 um 13.00 Uhr in der EFG Bern. In seinem Diavortrag: „Der Gott des Himmel und die Götter von Ur“ greift Richard Wiskin bewusst auf die ersten 75 Jahre aus Abrahams Leben in Ur und Haran zurück. Mit zahlreichen Fotoaufnahmen und einer Ausstellung echter Originalfunde (u.a. einer Schülertontafel mit den damaligen Fingerabdrücken eines Schülers und seines Lehrers!), möchte Wiskin illustrieren, wie z.B. der Alltag einer edlen Familie (Abraham wurde ja von seinen Zeitgenossen als ‚Fürst‘ bezeichnet) in Ur vor ca. 4000 Jahren ausgesehen hat.

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Am Vormittag desselben Tages berichtet Richard Wiskin über seine Liebe zu Eishockey und Gott!

Aufgewachsen in Kingston am Ontariosee, wo Eishockey erfunden wurde, ist er, obwohl schon seit 1982 in der Schweiz wohnhaft, nach wie vor ein begeisterter Hockeyfan. Wiskin erläutert im Gottesdienst der EFG Bern um 9.30 Uhr anhand einiger selbst erlebter Spielszenen göttliche Prinzipien, die für das tägliche Gemeinschaftsleben von großer Wichtigkeit sind. Und alle merken, dass auch sie gemeint sind.

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