Wir gehen unserer neuen Gemeindevision entlang:
Jesus ist unsere Mitte. Wir wollen Gott und den Nächsten lieben und gemeinsam unseren Auftrag in der Welt wahrnehmen.
Jesus ist unsere Mitte:
Jesus als gemeinsame Mitte macht Gemeinde erst möglich. Wenn zwei Personen aus unterschiedlicher Richtung auf dasselbe Ziel zulaufen, kommen sie sich automatisch näher. So ist es in der Gemeinde. Wir kommen uns näher, weil wir auf dasselbe Ziel hin ausgerichtet sin.
Weiter ist Jesus in unserer Mitte die Kraft, die das kann, was wir ohne ihn nicht tun könnten. Dank ihm und durch ihn wächst die Frucht.
Und als drittes ist Jesus die einzige Autorität, die es verdient hat, im Zentrum zu stehen. Im Vergleich zu ihm ist alles andere wertlos.
Wir wollen Gott lieben:
Gott ist glücklich. Ihm fehlt nichts und wenn er die Weltgeschichte im Überblick betrachtet, jubelt er vor Freude! Gott ist Vollkommen, ganz Liebe, ungetrübt und das Beste, was es gibt. Alles andere im Leben bezieht seinen Wert nur im Bezug auf Gott. Weil Gott der höchste Wert ist, können wir nur dann glücklich werden, wenn wir uns voll auf diesen Wert hin ausrichten. Wenn Gott wirklich das Beste ist, dann kann es nur das Beste sein, wenn ich möglichst viel von ihm haben will. In der liebevollen Beziehung zu Gott finde ich die höchste Erfüllung in meinem Leben. Darum ist Gott lieben kein Bonus zum Christsein, sondern der Kern! Freuet euch in dem Herrn allezeit! Dieser Ausspruch von Paulus im Philipperbrief bringt es auf den Punkt. Die Freude an Gott ist das Wesen des Christeins!
Wir wollen unseren Nächsten lieben:
Hier zielt das Jahresthema auf einen besonderen Ausschnitt der Vision. Die Vision beschreibt die Liebe zu allen Menschen, aber wir konzentrieren uns in diesem Teil vor allem auf den Wert der Gemeinschaft als Christen. Hierzu soll auch das Gemeindeweekend dienen. Es geht zuerst darum, dass wir den Wert der Gemeinde erkennen. Sie ist Gottes Rettungsanker in dieser Welt. Sie ist die einzige Institution, die Menschen die Türe zum Himmel öffnen kann. Gemeindbau ist die wichtigste Aufgabe überhaupt. Die Bibel beschreibt die Gemeinde in den höchsten Tönen. z.B. Braut, goldene Stadt, etc. Das Problem ist, dass wir diesen Schatz in irdenen Gefässen haben. Die Gemeinde wirkt auf den ersten Blick oft problembeladen, langweilig und öde. Das ist aber nicht die Wahrheit: Die Gemeinde ist die Hoffnung der Welt. Diese zentrale Stellung der Gemeinde in Gottes Heilsplan soll neu aufleuchten. Wir wollen uns neu für unsere Gemeinde begeistern lassen. Wir wollen lernen, sie so zu sehen, wie Gott sie sieht! In Gottes Augen ist unsere Gemeinde ein funkelnder Diamant und er liebt sie heiß. Wir wollen soweit kommen, dass wir von Herzen sagen können: „Ich liebe meine Gemeinde!“
Unseren Auftrag wahrnehmen:
Hier zielt die Predigtserie auf die Einsatzzeit. Wir wollen uns der Ernsthaftigkeit der Verlorenheit der Welt stellen. Wenn wir daran glauben, dass Menschen ohne Gott verloren gehen, dann können wir nicht mehr anders, als sie zu erreichen versuchen. Der Segen, der Gott uns schenkt, drängt uns dazu, anderen davon weiterzugeben. Die Gemeinde ist kein selbstzweck, sondern hat den klaren Auftrag Licht und Salz zu sein. Wir wollen die sieben Wochen Einsatzzeit als eine Zeit des Säens ansehen. Es geht darum im Auftrag Gottes den Menschen in unserer Umgebung Gottes Liebe weiterzugeben. Wie genau ist noch offen. Viele Wege sind möglich. Entscheidend ist nicht, was wir genau tun, sondern dass wir es im Auftrag von Jesus tun. Er soll unsere Zeit und unsere Kraft in dieser Zeit besonders in seine Hände nehmen dürfen. Wir wollen uns bewusst ihm zur Verfügung stellen. Von Jesus erwarten wir dann auch Frucht. Wir müssen am Ende keine Resultate vorweisen können. Es reicht wenn wir unseren Job tun – und beten, dass Jesus seinen tut!










