Am 19. Dezember feiern wir im Rossgraben Gemeinde-Weihnacht. Wir geniessen einen schönen und kühlen Spätnachmittag. Die letzten Mohikaner verlassen etwa um acht Uhr die heimelige Stätte am schwarzen Wasser. Die Feier beginnt mit den Sonntagsschülern. Zusammen mit ihren Leitern führen sie eindrücklich die Geschichte in Bethlehem aus Sicht der Hirten auf. Nach 3 gemeinsamen Liedern nimmt uns Michael mit in die ersten Verse aus Lukas 2. Er unterstreicht, dass in unserer Zeit immer das Neue Vorrang geniesst. Wenn ein Krieg länger dauert, wird am Anfang intensiv berichtet, dann hört man aber immer weniger. 23 Kriege sind aktuell im Gang, die kleinen Konflikte nicht eingerechnet. Das Geschehen an Weihnachten wirkt eher traditionell, jedes Jahr gleich. Doch das brauchen wir nicht zu ändern. Es ist die grösste Geschichte, die nicht zu puschen ist. Die Zeit hat aufgehört zu zählen. Alles beginnt wieder bei null. Mit dem Lied: «Was isch das für e Nacht / Het üs dr Heiland bracht / U us de arme Mönsche rychi gmacht» haben wir uns zugesungen, was der grosse Coup an Weihnachten für uns tatsächlich ist: ein riesiger Gewinn! Ein Punsch und ein majestätisches Feuer von Kevin runden die Feier ab.



